Borderterrier wurden auf den Britischen Inseln - im Grenzgebiet zwischen England und Schottland, den sog. Borders - bereits vor ca. 200 Jahren gezüchtet. Sie hatten die spezielle Aufgabe, bei der Fuchsjagd mit der großen Meute mitzulaufen und dann, wenn der Fuchs in seinen Bau entkam, ihm dorthinein zu folgen, ihn aufzuspüren und herauszusprengen.
Daher kommen auch seine spezifischen Eigenschaften:
- Fell:Das Deckhaar sollte harsch sein mit einer Unterwolle,
- Der Hund darf nur so groß sein, dass er in den Fuchsbau hinein- und wieder herauskommt.(Brustkorb muss mit zwei kräftigen Männerhänden noch zu umfassen sein.)
- Die Haut sollte lose sein, damit er beim Kampf mit dem Fuchs sich ggfs. in seinem Fell noch drehen kann.
- Er muß so verträglich sein, dass er sich problemlos mit den Meutehunden verträgt.
- Er muß sehr schnell und ausdauernd sein, um bei der Fuchsjagd ohne zu erschöpfen 30-40 km mit den Reitern und den Meutehunden mithalten zukönnen.
- Er muß ein kräftiges Gebiß haben, um den Fuchs fassen zu können.
Der Bordererrier ist also ein Hund, der sich aufgrund seiner Verträglichkeit sowohl für die Familie - auch mit Kindern - auf dem Land als auch in der Stadt eignet. Sein Temperament und seine Ausdauer verlangen aber nach viel Auslauf. 2-4 Stunden tägliche Spaziergänge überfordern ihn keineswegs.
Border-Terrier verlangen, wie fast alle Terrier eine liebevolle, aber konsequente Erziehung. Sie sind sehr intelligente Tiere, die nach Aufgaben suchen, die sie mit Begeisterung erfüllen. Für Agility und Fährtensuche ist der Border-Terrier besonders gut geeignet.
Für weiterführende Informationen sind folgende Links empfehlenswert:
Borderterrier allgemein:
Borderterrier-Seite des deutschen KfT
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